vor 1 Woche, 1 Tag
Teilen via

Keine offiziellen Parteistellungsnahmen vorhanden

Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ) vor 1 Woche
Auch wenn ich es ungern sage, aber eine einheitliche Mehrwertsteuer wäre mir persönlich zu wenig. Ich frage eher an: Wie war es möglich, dass man bis 1918 mit einem 10 prozentigen Einheitssteuersatz auskam und heute bis zu 62 Prozent Steuern verlangt werden und dennoch immer noch gejammert wird?
NEOS – Das Neue Österreich und Liberales Forum
Sepp Schellhorn vor 5 Tage, 14 Stunden
Grundsätzlich sollte eine ideale Mehrwertsteuer nur den Konsum belasten. Befreiungen und Begünstigungen machen diese Steuer kompliziert und unnötig teuer in der Erhebung. Sie führen dazu, dass ein Teil der Mehrwertsteuer auf Vorleistungen und Investitionen liegen bleibt. Das behindert Wachstum und Beschäftigung. Für Umverteilung und Branchenförderung gäbe es also grundsätzlich bessere Schrauben als die Mehrwertsteuer, da Begünstigungen Streuverluste verursachen und zu Steuerausfällen führen können, die wir alle mit höheren Steuersätzen bezahlen müssen. Es sei noch angemerkt, dass Haushalte mit niedrigem Einkommen durch die Mehrwertsteuer stärker belastet sind, da der Anteil des Einkommens, den ein Haushalt für seinen Konsum verwendet, von dessen Höhe abhängt. Haushalte mit niedrigem Einkommen wenden einen größeren Anteil ihres verfügbaren Einkommens für die Deckung der notwendigen Bedürfnisse wie Wohnen, Essen und Bekleidung auf als die mit höherem Einkommen. Ihre Konsumquote ist daher höher, daher sind Güter des täglich Lebens meist begünstigt. Zweifelsohne sind die verschiedenen Steuersätze großteils jedoch nicht nachvollziehbar. Warum zahlt jemand 10% MwSt. beim Kauf eines Buches, 13% MwSt. auf eine Kinoeintrittskarte und 20% MwSt. für ein Damenhygieneprodukt (wie Tampon), welches durchaus einem durchschnittlichen Warenkorb zugerechnet werden kann? Keine Frage, im Mehrwertsteuersystem muss einiges geändert und vereinfacht werden.