am 13.04.2019
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Keine offiziellen Parteistellungsnahmen vorhanden

SPÖ Niederösterreich
Doris Hahn am 13.04.2019
Aus unserer Sicht stellt das 365 €-Ticket einen wichtigen Teil für ein Gesamtkonzept im öff. Personennahverkehr dar, auch in NÖ. Es wäre im Sinne der PendlerInnen, im Sinne der Umwelt, ... dringend notwendig. Dazu wurden unsererseits im NÖ Landtag immer wieder Anträge eingebracht, die bis dato leider von der ÖVP-Mehrheit abgelehnt wurden.
Hier dazu eine der zahlreichen Stellungnahmen des LH-Stv. Franz Schnabl: https://noe.spoe.at/artikel/365-euro-jahresticket-attraktiviert-oeffis
Beste Grüße, Bundesrätin Doris Hahn
Österreichische Alternative (VOLG) am 13.04.2019
Grundsätzlich wäre es immer möglich im Sinn der Menschen zu agieren. Das Problem ist ja nicht, dass diese Ideen nicht den derzeitig aktiven Parteien ebenfalls einfielen, sondern das man all das geplante immer erst nach der nächsten Wahl umsetzen will
Die Grünen Niederösterreich
Dominic Hörlezeder am 15.04.2019
Das Thema "Öffentlicher Verkehr" ist für uns Grüne seit eines der wichtigsten und zentralsten überhaupt. Schafft man die Verkehrswende, weg vom motorisierten Individualverkehr und hin zur verstärkten Öffi-Nutzung, kann man auch der Klimakatastrophe Herr werden.

Die Wiener Grünen haben mit dem 365-Euro-Ticket vorgezeigt wie wie's geht!

Selbstverständlich kämpfen auch wir Grüne in Niederösterreich für die Einführung des 365-Euro-Tickets, das wir bereits seit dem Jahr !2013! wiederkehrend fordern.
Damals wurde sogar eigens eine Petition ins Leben gerufen:

http://www.365euroticket.at/

Zuletzt haben wir hierzu einen "Bürgerantrag" im NÖ Landtag eingebracht, der aber von der ÖVP abgelehnt wurde und nach wie vor abgelehnt wird (wir bringen ihn regelmäßig ein).

BürgerInnenantrag 002:
https://noe.gruene.at/themen/demokratie/2018-antraege-anfragen-wortmeldungen

Vielen Dank für Deine Frage!

Liebe Grüße
Dominic Hörlezeder
NEOS – Das Neue Österreich und Liberales Forum
Douglas Hoyos-Trauttmansdorff am 17.04.2019
Das Modell der Wiener Linien lässt sich auf andere Bundesländer insofern nicht eins zu eins umlegen, als es in den anderen Bundesländern eine Vielzahl unterschiedliche Betreiber von öffentlichen Verkehrsmitteln gibt, die das untereinander abstimmen müssten und sich auch entsprechend finanziell einigen müssten. Ganz abgesehen vom Preis des Jahrestickets sehen wir auch erhöhten Bedarf an besserer Abstimmung der Taktung der Verkehrsmittel zwischen den einzelnen Anbietern. Das wäre ein wesentlicher Schritt zur Attraktivierung der öffentlichen Verkehrsmittel und würde besonders den Pendlern viel Zeit ersparen.

Beste Grüße
DH